S E R V I C E

S E R V I C E L E I S T U N G E N

ZOOM

In der Regel bleibt nach Einfuehrung neuer Methoden einiges von den alten Methoden erhalten. Geschieht die Erhaltung ohne Beachtung des Neuen ist das Tradition und weder synthetisch noch analytisch im Sinn der Wissenschaft zu gebrauchen. Wenn sich in vielen Faellen das Zeichnen angesichts neuer Methoden eruebrigt bedeutet das nicht dass Zeichen sich in allen Faellen eruebrigen sollte. Das allerdings setzt voraus alle Funktionen des Zeichnens zu kennen und Zeichen nicht nur an der Technik des Zeichnens zu messen deren Ausfuehrung auch die Art von Arbeit macht die man gern Muehe nennt um sie verwerfen zu koennen. Neben dem Faktor Muehe spielt Zeit eine entscheidende Rolle. Zeichnen braucht Zeit und Zeit wird gespart vorzueglich an den fuer muehsam gehaltenen Dingen. Es soll nun weder gesagt noch verstanden werden dass sich die Muehe zum Zeichen lohnt. Gesagt werden soll nur dass Zeichnen nicht notwendig muehsam ist und Zeichnen nicht notwendig ist was der traditionellen Vorstellung von Zeichnen entspricht.

ZOOM ist nicht Zeichnen von illustrativen Bildern sondern eine Methode die mit graphischen Mitteln das System thematisiert also STRUKTUR UND FUNKTION analytisch und synthetisch sys-thematisiert.

Man versuche sich in einem Experiment1 an einem schwer verstaendlichen Text und schreibe ihn ab. Man wird erkennen wie schnell man nach wiederholter Anwendung dieser Methode1 diesen Textes auswendig lernt - also reproduziert. Man versuche nachdem man muehelos in der Lage ist den Text Wort fuer Wort zu zitieren den Inhalt mit eigenen Worten wiederzugeben. Man wird erkennen dass dies um so mehr misslingt um so schneller das Auswendiglernen gelungen ist. Man versuche nun in einem Experiment2 einen weiteren genauso schwer verstaendlichen Text mit eigenen Worten niederzuschreiben. Man wird erkennen dass es mit der woertlichen Wiedergabe des Textes nicht funktioniert dass aber der Inhalt in immer anderen Worten erklaert werden kann. Methode2 zeigt auch dass und wie man den Text aus gegebenen Worten bezueglich des Inhalts zunaechst analytisch zerlegt und dann in eigenen Worten synthetisch wieder zusammensetzt - also entsprechend dem Inhalt neu produziert. Das bedeutet dass sich bei der Analyse gegebener Strukturen auch der Gedanke ergibt - wie man die zur Beobachtung gestellte Struktur selbst zusammengesetzt haben wuerde - so wie bei der Synthese neuer Modelle die assoziative Auseinandersetzung mit einem bereits analytisch erfassten GegenStand immer eine bedeutende Rolle spielt. In der analytisch wie synthetisch motivierten Betrachtung eines Objekts ergibt sich aus der Struktur immer auch seine Funktion. Ist damit das wesentliche eines Objekts erfasst ergibt sich daraus wiederum ein Modell das FolgeObjekte hervorbringen kann deren Struktur und Funktion Verbesserung im bestehenden EinsatzBereich bedingen oder neue EinsatzBereiche erschliessen. Die systhematische Methode der graphischen Auseinandersetzung mit dem Material foerdert die Faehigkeit zur PrioritaetenEntscheidung bezueglich der in einem System enthaltenen Daten und laesst sowohl den Vorgang produktiven und damit tatsaechlichen Lernens im Sinn von Verstehen erkennen sowie von reproduktivem Lernen im Sinn von zitieren zu unterscheiden.

C H E C K

C O N T E N T